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Farní sbor ÈCE v Praze 8 - Kobylisích
Kostel U Jákobova žebøíku
U Školské zahrady 1, 182 00 Praha 8 - Kobylisy
telefon: 737 272 252
e-mail: kosteljakob@volny.cz
 
11. prosince (úterý)
19:00 schùze staršovstva v kostele U Jákobova žebøíku
12. prosince (støeda)
9:30 bohoslužba v domovì seniorù Sluneènice na pomezí Bohnic a Èimic

15:30 bohoslužba v kostele svatého Václava v Psychiatrické nemocnici Bohnice

17:00 setkání mateøského centra Benjamin v kostele U Jákobova žebøíku

19:30 setkání mládeže v kostele U Jákobova žebøíku
13. prosince (ètvrtek)
17:00 zkouška pìveckého sboru Conciola Jacobi v kostele U Jákobova žebøíku

18:30 biblická hodina v kostele U Jákobova žebøíku
14. prosince (pátek)
14:30 dìtská biblická hodina v kostele U Jákobova žebøíku
16. prosince (nedìle)
9:30 bohoslužba (v èeštinì) v kostele U Jákobova žebøíku (káže bratr faráø Ondøej Koláø)

11:30 bohoslužba (v korejštinì) v kostele U Jákobova žebøíku

14:00 bohoslužba (v japonštinì) v kostele U Jákobova žebøíku
das 1971 realisiert wurde, war ein Geschenk des Schweizer Architekten E. Giesels. Das Projekt der Rekonstruktion entstand im Atelier Schaufler-Roskovec. Demselben Atelier obliegt seit 1996 die Durchführung der Arbeiten. Finanzielle Beiträge leisteten neben den Mitgliedern unserer Gemeinde das Hilfswerk der evangelischen Kirchen der Schweiz (HEKS), das deutsche Gustav Adolfs Werk (GAW), der Magistrat der Hauptstadt Prag, die Evangelische Kirche der böhmischen Brüder, die Hieronymus Einheit der evangelischen Kirche der böhmischen Brüder, Diakoniale Raad der Nederlandse Hervormde Kerk, das Atelier Schaufler-Roskovec und unzählige individuelle Sponsoren bzw. Gruppen aus dem In- sowie Ausland.
Das Gelände des Gotteshauses besteht aus fünf Teilen:
aus der Kirche als Ort für öffentliche Treffen, aus dem Kloster als Ort für geistliche Hilfe, Konzentration auf die Heilige Schrift und Gebet, aus der Diakonie für Konferenzen und Seminare bzw. für kurzfristige Hilfe für Gemeinde- und Kirchenmitglieder, aus dem zielbewußt ausgebauten Garten sowie aus den Wohnungen der Kirchenmitarbeiter.
Ihren besonderen Charakter verdankt die Kirche Zur Jakobsleiter ihrer ruhigen Lage inmitten im Grünen mit außerordentlichen Aussichten auf die Metropole, guten Verkehrsverbindungen ins Zentrum sowie - in erster Linie - ihren mutigen Leistungen.
Die Erreichbarkeit aller Räumlichkeiten für Behinderte, eine hohe Qualität und zugleich Einfachheit der häuslichen Einrichtung mit Rücksicht auf einen verantwortungsbewußten Lebensstil, gehören zu den spezifischen und unübersehbaren Merkmalen des Gotteshauses. Höchst kommunikative Versammlungs-räumlichkeiten einschließlich der Kirche und zweier Speisesäle machen das christliche Zentrum zu einem geeigneten Austragungsort von internationalen Konferenzen für bis zu 120 Personen sowie von kleinen Veranstaltungen.
Zur Zeit stehen unseren Gästen 22–26 Betten zur Verfügung mit zusätzlichen Unterkunftskapazitäten für weniger anspruchsvolle Gruppen.
Die Beendigung von Rekonstruktionsarbeiten am Garten wird zur Erhöhung der Unterkunftskapazität sowie zur Vollendung des variablen und komplexen Charakters des christlichen Zentrums beitragen.
Wir können angemessene Ermäßigunen für engagierte Gruppen bzw. für besondere soziale Projekte bieten.
Im Gotteshaus waltet die Hausordnung der Kirche, d.h. daß auf spezielle Bedürfnisse aller Hausbenutzer Rücksicht zu nehmen ist, wie etwa Ruhehaltung über den ganzen Tag, Berücksichtigung der Nichtraucher in allen Räumlichkeiten.

Unterkunftsmöglichkeiten und technische Ausrüstung anderer Räumlichkeiten:
Zwei Säle für Gottesdienste sowie Symposien, modifizierbare, zu unterschiedlichen Zwecken benutzbare Räumlichkeiten in allen Etagen. Alle Räumlichkeiten sind für Behinderte zugänglich. Mehrere Toiletten sowie Bad in jeder Etage. Parkplätze für Gäste.
Diakonie - 1. Etage: 4 Zimmer. Toiletten und Bad im Flur. Speisesaal.
Kloster - im Keller: 4 Zimmer. Toiletten und Bad im Flur. Speisesaal.



Laut Kapitel 28, I. Buch Mosis, übernachtete Jakob auf seinem komplizierten Weg aus seiner Heimat an der Stelle irgendeines Heiligtums. Und er hatte einen Traum: „ Sieh da, auf der Erde steht eine Leiter, deren Gipfel bis zum Himmel reicht, und Gottesboten steigen hinauf und nieder. Und über ihnen steht Gott der Herr und spricht…“

Die evangelische Kirche der böhmischen Brüder in Prag - Kobylisy ist ein Ort zum Übernachten, zum Gebet, zum Stärken für den weiteren Weg, aber vor allem ist es ein Platz der Nähe Gottes, Gottes Schutzes und Gottes Wortes, nicht nur für die Protestanten der Prager Nordstadt, aber auch für alle, die von allen Völkern und Religionen aus allen möglichen Gründen auf dem Weg zwischen der Heimat und einem noch nicht klaren Ziel unterwegs sind. Mit ihrem tiefen Hintergrund und ihrer mutigen Offenheit will diese Kirche eine moderne Zufluchtsstätte für alle sein, die die eigene Zerbrechlichkeit erkennen durften, die an ihren Verletzungen schwer tragen, für die, denen anderswo nicht das Mindeste an Würde gegönnt wird, und auch für die, die bisher andere verletzten und an ihrer eigenen Schuld und Sünde leiden. Die Kirche wurde im Jahr 1971 als derart einziges sakrales Bauwerk errichtet, das in der kommunistischen Zeit aus Mitteln der evangelischen Kirchen der Schweiz (HEKS), anteilig aus Mitteln der deutschen Kirche (GAW) und eigenen Mitteln der evangelischen Kirche der böhmischen Brüder und der Gemeinde in Kobylisy realisiert wurde.
Die Projektierung stellte der Schweizer Architekt E. Giesel kostenlos zur Verfügung. Und dieses Haus diente dann ein Vierteljahrhundert dank dieser glücklichen Umstände als Zufluchtsstätte ein Geschenk. Und diese Zufluchtsstätte versteht ihre Aufgabe, ihre besondere Funktion konzentriert aufrechtzuerhalten und zielbewußt zu entfalten. Das Haus ist ein Ort für engagierte Gruppen, Konferenzen und Seminare und bietet auch Unterkunft für Privatpersonen und Familien, die christliche Nächstenliebe praktizieren. Ein völlig barrierenfreier Betrieb gibt dem Besucher ein natürliches Gefühl einer nichtkommerziellen und sozialen Umgebung und diese Gegebenheit wirkt einladend für alle Menschen, die es brauchen.
Bereits seit drei Jahrzehnten dient unsere Kirche zum Ausbau von menschlichen Beziehungen in Europa, zum Vertiefen des ökumenischen Geistes sowie zur Bewußtmachung der Menschenwürde eines jeden einzelnen. Den Mittelpunkt des Lebens der Gemeinschaft bildet der sonntägliche Gottesdienst mit dem Abendmahl als Quelle der Inspiration für ein wirksames Leben.
Wir versuchen, die Bedürfnisse unserer Wirkungsstätte zu verstehen und effektive Methoden für unsere Arbeit zu finden. So orientiert sich z.B. der geistliche Plan eines Aufenthalts in unserem Gotteshaus an den Geschichten Jakobs. Zur Tradition wurden Begegnungen von Menschen unterschiedlichster Nationalitäten, Rassen und Minderheiten (Aktion Sühnezeichen, Teresienstädter Initiative, Ökumenische Akademie, christliche Gemeinschaft von Homosexuellen beider Geschlechter Logos u.a.). Einen hohen Stellenwert in unserer Arbeit nimmt die Zusammenarbeit mir der Diakonie der Evangelischen Kirche der böhmischen Brüder ein sowie mit der Evangelischen theologischen Fakultät der Karls-Universität zu Prag und The Presbyterian Church of Korea.
Einen wichtigen Bestandteil der Tätigkeit stellt die pastorale Arbeit für die Psychiatrische Anstalt in Bohnice dar. Wir unterstützen das Schaffen von Musikern, bildenden Künstlern sowie Autoren. Unter anderen sind es z.B. der Musiker P. Eben, das Stamic-Quartett, die Gesellschaft für alte Musik und P. Jurkoviè, die bulgarische Cembalistin S. Georgieva, die bildenden Künstler M. Rada und Söhne, J. Šplíchal, V. Komárek, M. Kubièková sowie die Theologen M. Buber, M. Hájek, J. Smolík, J. Štefan, M. Prudký.
Deren Schaffen wird von Gebeten und der Opferbereitschaft der Gemeinde getragen.
Die Rehabilitation des Gemeindehauses der evangelischen Kirche der böhmischen Brüder Kobylisy, Prag 8, U školské zahrady 1 reifte im Herzen der Gemeinde, in den Kämpfen, Studien und Experimenten der letzten 10 Jahre. Das Projekt des Prager Ateliers der Architekten Schauffler und Roskovec zum Umbau des Gebäudes wurde aus 20 Entwürfen mit internationaler Beteiligung ausgewählt, weil es als einziges alle unsere Vorgaben und Forderungen erfüllte und es wurde so ausgeführt, daß die Realisierbarkeit unser einstimmiges Vertrauen erweckte.
Seit Pfingsten 1997 trägt unsere Kirche den Namen "Bei der Jakobsleiter".



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