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Farní sbor ÈCE v Praze 8 - Kobylisích
Kostel U Jákobova žebøíku
U Školské zahrady 1, 182 00 Praha 8 - Kobylisy
telefon: 737 272 252
e-mail: kosteljakob@volny.cz
 
8. listopadu (ètvrtek)
17:00 zkouška pìveckého sboru Conciola Jacobi v kostele U Jákobova žebøíku

18:30 biblická hodina v kostele U Jákobova žebøíku
9. listopadu (pátek)
14:00 setkání z cyklu Èistì ženská záležitost v kostele U Jákobova žebøíku

14:30 dìtská biblická hodina v kostele U Jákobova žebøíku
11. listopadu (nedìle)
9:30 bohoslužba (v èeštinì) v kostele U Jákobova žebøíku (káže bratr faráø Ondøej Koláø)

11:30 bohoslužba (v korejštinì) v kostele U Jákobova žebøíku

14:00 bohoslužba (v japonštinì) v kostele U Jákobova žebøíku
ist eine der Gemeinden dieser Kirche, welche sich zur Erbschaft der Böhmischen Brüder und europäischen Reformation des 16. Jahrhunderts meldet. In der Tschechei hat diese Kirche 261 Gemeinden, auf dem Gebiet der Hauptstadt Praha sind es 20.
Das Innenleben der Pfarrkirchengemeinde und ihr Verhalten nach außen liegt in Verkündigung des Gottesworts und Zelebrierung des Heiligen Abendmahls.

Seit Anfang der 90. Jahre des 20. Jahrhunderts wurde die Pfarrgemeinde zu einem Unterstützungszentrum sozialer Aktivitäten einiger Mitglieder als auch anderer Organisationen. Besonders die Tätigkeit der Pfarrer und Pfarrgemeindemitglieder in der Psychiatrischen Heil-anstalt in Bohnice entdeckt Möglichkeiten, welche die Kirche heute in freier Gesellschaft hat. Pfarrerteilnahme in Ärzte- und Krankenpflegerteams und ihre Arbeit im Rahmen sog. Pastoraltherapie zeigt sich als allen erwünscht und fördernd. Wir widmen uns ebenfalls der Pastoralarbeit im Hospiz und Rentnerheim in Praha 8.
Im Kirchengemeindehaus versammelt sich seit 1990 regelmäßig die Menschengemeinschaft Logos, ein ökumenisches Christentum mit homosexueller Orientierung. Wir beteilen uns an der Zusammenarbeit mit der Diakonie ÈCE, vor allem mit ihrem Arbeitsplatz in Ïáblice, welcher Terrainfürsorgedienste bietet. Wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit weiteren gewinnlosen nichtstaatlichen Organisationen [Výbor Dobré vùle – Stiftung der Olga Havlová, Sedm paprskù (Sieben Strahlen), Servitus, Fokus, Èeská asociace peèovatelské služby (Tschechische Assoziation des Fürsorgedienstes), u.a.].
Die Kirchengemeindearbeit ist verbunden mit der Tätigkeit des Kommunitszentrums „Bei der Jakobsleiter“, dessen Projekte an die Kirchengemeindeaktivitäten anknüpfen, diese entwickeln und im Sozial-, Kultur- und Bildungsgebiet ergänzen.

Vorrecht unserer Pfarrgemeinde ist das Zusammenleben mit der koreanischen Christengruppe, die nach Praha ihre Beschäftigung verweht hat. In der Kirchengemeinde in Kobylisy fand sie nicht nur Räume zu eigenem Sonntagsgottesdienst, aber sie wurde Bestandteil einer Gemeinschaft. Es wirkt hier ein koreanischer Pfarrer, welcher Bibel- und Gebetsstunden für Kinder und Erwachsene ausübt. Auch das enstandene Mitteleuropa-Missionstudienzentrum, in dem eine bedeutende Rolle koreanische Christen spielen, fand seine Stelle im Kirchengemeindehaus. Jeden ersten Monatssonntag wird gemeinsamer tschechisch-koreanischer Gottesdienst veranstaltet, dank wörtlichem Dolmetschen allen Anwesenden gut verständlich.

Die Pfarrkirchengemeinschaft pflegt und entwickelt freundliche Kontakte mit der katholischen Pfarrgemeinde und der Hussitenkirche, aber ebenfalls mit vielen Auslandsgemeinden.

Die Pfarrgemeinde bietet Räume und Unterkunft zur Ausbildung auf dem Sozialgebiet und für Gruppenaufenthalte oder individuelle Gästebesuche. Für verschiedene Seminare und Konferenzen bieten wir variable Räume – den Kleinsaal und Großsaal mit gemeinsamer Verbindung, Gesamtkapazität 120 Personen, Einrichtung fürs Simultandolmetschen. Dreizehn Betten in vier Zimmern mit getrennter hygienischen Ausstattung, sechs Betten in zwei Zimmern mit eigener hygienischen Ausstattung. Den Gästen steht zur Verfügung eine Kleinküche mit Speiseraum.

Das Kirchengemeindehaus mit Kirche „Bei der Jakobsleiter“ steht in stiller Nachbarschaft einiger Wohnhäuser am Rand eines kleinen Waldparks, etwa 8 Gehensminuten von der U-Bahn „C“, Station Kobylisy entfernt. In seiner Zeit ein moderner Bau des schweizerischen Architekten Ernst Gisel vom Jahre 1971 ist verbunden mit der politischen und gesellschaftlichen Lockerung des „Prager Frühjahrs“ und es ist der einzige Kirchenbau ÈCE erbaut während der Kommunistenregierung nach 1968. Im Jahre 1995 begann die Rekonstruktion und Bauvollendung laut Projekt des Prager Ateliers Schaufler-Roskovec. Sie verläuft in einzelnen Etappen bisher mit Hinsicht auf die Finanzierungsmöglichkeiten, deren hauptsächliche finanzielle Ressourcen Spenden sind. Ziel des Projektes ist die Kapazitätserweiterung der Kirchengemeinderäume und Änderung des ursprünglichen geschlossenen Bauausdruckes. Beendigt ist der Dachaufbau mit Holzverschalung. Alle vier Stockwerke verbindet ein Fahrstuhl. Die Konzeption und Baudurchführung ermöglicht barrirelose Bewegung praktisch in allen vier Gebäudestockwerken, dessen Bestandteil auch Wohnungen für den Pfarrer und Kirchengemeindemitarbeiter sind.
Vor dem Objekt gibt es 6 Parkplätze. An die Jakobsleiter erinnert ein einfacher Stahlglockenturm, welcher dank seiner Höhe ein guter Orientierungspunkt und gewisser Klangleuchtturm ist, und der  Einladung in die Umgebung aussendet.
Die letzte Bauvollendungsetappe erweitert die Einquartierungsräume, das Kirchenhinterland wird um einen mehrzweckigen Saal ergänzt. Durch Instandsetzung entsteht ein barrierelos zugänglicher Garten.




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